Furzidee des Tages: Wakeskating auf den Reisterrassen von Banaue

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Einen Abend lang am Feuer sitzen, reicht also aus, um auf einem Brett durch ein Reisfeld pflügen zu dürfen? Was ein ausgemachter Bullshit. Der Extra-Hinweis auf die erteilte Genehmigung zeigt doch schon, dass Redbull sich hier auf einen Shitstorm eingestellt hat. Aber um was geht es eigentlich. Es geht um Wakeskating. Das macht man ohne Bindung auf dem Brett und in diesem Fall mit einem Seilzug. Boot ist hier nicht, schließlich liegen die Reisterrassen von Banaue 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Außerdem sind sie Weltkulturerbe der UNESCO. Die Aussicht da oben ist ganz wunderbar, wirklich atemberaubend. Denkt sich sicherlich auch der Wakeskater Brian Grubb. Aber der hat gar keine Zeit, die schöne Aussicht zu genießen. Man merkt richtig, mit viel Freude er von einem Reisfeld ins nächste hoppst. Über eine Bierbank. Und direkt neben der Bierbank pflanzen Bontoc (die Einwohner dieser Region) ihre Reispflänzchen. Die sind auch überhaupt nicht irritiert von dem langhaarigen Wasserfloh, der da neben ihnen in der Dreckbrühe landet. Das ist so authentisch und respektvoll gegenüber einer Kultur, die dort schon seit 2000 Jahren beheimatet ist. Klasse Aktion!

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