Glückliche Täuschung: Death Vessel – Ilsa Drown

Iamnosuperman_DeathVessel_650

Ertappt ihr euch auch manchmal dabei, wie ihr lediglich anhand von Namen oder Bildern Dinge in eine Schublade steckt? Mir erging es vor Kurzem so und ich wurde – zum Glück – darin belehrt, dass man sich auch gewaltig irren kann. Wenn man Tag für Tag überflutet wird von E-Mails, die den nächstbesten Newcomer anpreisen oder die neusten Songs von XY, dann kann es ab und an passieren, dass man überfordert im Affekt einfach alles löscht, was einem auf den ersten Blick nicht gefällt. Das können Bilder sein, das können Namen sein, es kann auch einfach nur ein lieblos-verfasster Text sein.

Manchmal liest man einen Namen und verbindet automatisch einen gewissen Sound damit, und je nachdem ob man gerade in der Stimmung dafür ist, klickt man auf Play oder auch nicht. Gestern flog eine E-Mail von Death Vessel in meinen Posteingang und ich war zutiefst davon überzeugt, dass mich jetzt irgendein Hardcore Punk erwartet. Was war ich jedoch überrascht, als da plötzlich die sanften Stimmen von Joel Thibodeau (Death Vessel) und Jónsi (Sigur Rós) ertönten.

Beide Künstler arbeiteten gemeinsam am neuen Death Vessel-Album Island Intervals, das Thibodeau nach 6 Jahren Abstinenz vom Musikgeschäft, am 28. Februar via Sup Pop Records veröffentlicht.

Wem Songs wie “Ilsa Drown” gefallen, der kann weitere zurzeit kostenlos auf NPR streamen.

0 Comments

Leave Your Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *


*