Festivals: Mehr Saufen, Mehr Drogen, Mehr Sex

Was eigentlich alle längst wussten, wärmt MSN jetzt noch mal auf und schießt mit ihrer aktuellen Umfrage quer durch die boulevardistisch angehauchte Musik-Presse. Auch IANS ist betroffen. Befragt wurden 2.000, in Großbritannien beheimatete Festivalbesucher. Der durchschnittliche Festivalgänger verbringt sein Wochenende mit mehr Saufen, mehr Drogen und mehr Sex. Für viele ist diese Tatsache keine Überraschung. Sind wir mal ehrlich, sich 10h die Beine in Bauch stehen, macht selbst mir auf Dauer keinen Spaß. Ein Viertel der Befragten vergnügt sich lieber mit Wildfremden im Zelt, 21% schmeißen sich irgendwelche Chemikalien in den Rachen und 13% kloppen sich über das Festivalgelände.

Was bringt also 47% der Besucher dazu, sich auf einem Festival zu benehmen, als wären sie bei Familie Flodder aufgewachsen? George McKay (hmkay), Professer für Cultural Studies an der Salford Universität hat darauf eine leicht verständliche Antwort: “Festivals are deeply rooted in the carnival tradition, which is to invert everyday expectations of normal behaviour. Historically, carnivals would have a ‘lord of misrule’ who oversaw the revelries and subversion of the ordinary rules of life. Music festivals continue to be places where we can escape reality and subvert the rules – whatever age we happen to be.

Immerhin gaben 45% an, wegen der Bands angereist zu sein. Ihr dürft mich gern dazu zählen. Wie so ein Besuch auf einem Festival für Musikbegeisterte Menschen aussieht, könnt ihr hier noch mal nachlesen. via NME

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