Panorama Colombia – 4 Tage durch ein unbekanntes Land

Abgesehen von der Netflix-Serie “Narcos” und seinem wohl bekanntesten kriminellen Landsmann Pablo Escobar, wissen viele Filmfans vermutlich nur sehr wenig über eines der derzeit aufstrebendsten Länder Südamerikas. Die Drahtzieher des Filmfestivals Panorama Colombia wollen dies ändern und holen ihre Heimat für vier Tage nach Berlin. Vom 26. bis 29. Mai wird das Kino Moviemento in Kreuzberg zum kolumbianischen Dreh- und Angelpunkt.

Kolumbien, was in seiner Größe etwa dreimal der Fläche Deutschlands entspricht, hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Juwel für Südamerikaurlauber gemausert. Allein schon aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen ist das Land unglaublich sehenswert und hat somit für jeden Geschmack etwas zu bieten. Sei es vom Amazonas-Regenwald bis zur Tatacoa-Wüste, oder von den hohen Berglandschaften der Anden bis hin zu den karibischen Traumstränden im Norden das touristische Angebot ist einfach einmalig. Darüber hinaus trägt die mittlerweile entspanntere politische Situation dazu bei, es zahlreichen Besuchern zu ermöglichen, die kolumbianische Kultur problemlos und vor allem sicher zu erkunden. Vorsicht ist natürlich je nach Gebiet weiterhin geboten.

Ein unterhaltsamer Einblick in die kolumbianische Welt des Kinos und der Kultur

Wer Inspiration für seinen nächsten Urlaub sucht oder sich generell für Kolumbien interessiert, sollte das Panorama Colombia Festival diese Woche nicht verpassen! Am Donnerstag, den 26. Mai, öffnet das Moviemento, das älteste Kino Deutschlands, bereits zum zweiten Mal seine Tore für die kolumbianische und deutsche, sowie für die lateinamerikanische und europäische Gemeinschaft Berlins.

Das Programm des Festivals beinhaltet verschiedene Spiel- und Kurzfilme sowie Dokumentationen, die in Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt werden. Die Tickets kosten je 8 Euro und sind auf der Moviemento Website (in der linken Spalte) erhätlich. Zu empfehlen ist u.a. bereits der Eröffnungsfilm “El abrazo de la serpiente” von Ciro Guerra, der mit seiner Nominierung als bester fremdsprachiger Film bei den Oscars dieses Jahr für Aufmerksamkeit sorgte.

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