Neuseeländischer Wein findet seinen Weg nach Berlin

Neuseeländischer Wein findet seinen Weg nach Berlin

Es sind gerade mal ein Prozent, die Neuseeland auf der großen weiten Weltkarte des Weins für sich beansprucht. Und auf der Weltkarte der Musik-Blogs ist IANS genau dieses eine Prozent-chen, dass es sich erlaubt, über einen Abend mit 30 verschiedenen Weinen zu berichten. Diese spontane Einladung von New Zealand Wine war für mich eine ganz besondere, da ich Anfang letzten Jahres für kurze Zeit Neuseeland besuchen durfte. Alles, was mich diesem wunderbaren Land wieder ein Stückchen näher bringt, versuche ich mitzunehmen.

Meine Eintrittskarte für den Abend war schnell besorgt, da es sich hier um eine Bring-Your-Own-Bottle-Party handelte. Einzige Bedingung war es, dass ich meinen Lieblingswein mitbringe. Ein findiger Sommelier mit unermesslichen Wissen in Neuseeland-Weinen würde mir dann einen äquivalent-passenden Wein vorstellen. Bei nur einem Wein blieb es natürlich nicht. Es passiert schließlich nicht allemal, dass 30 neuseeländischen Weine vor dir stehen. Das können dir nicht mal die erlesensten Wein-Geschäfte Deutschlands bieten.

Ich probierte mich durch eine Vielzahl von Weinen. Ein üppiger Sauvignon Blanc, ein aromatischer Riesling, ein erfrischender Pinot Gris und ein über-schwenglicher Pinot Noir. Vorwiegend war ich an Weinen aus den Regionen Nelson und Marlborough interessiert, aus sentimentalen Gründen. Eine Traube hat es mir dann besonders angetan: der 2012 Waimea Grüner Veltliner. Dieser Wein ist ein einziges Experiment, und das von unglaublichem Erfolg. Die Trauben wachsen auf dem kleinstmöglichen Plätzchen, dass das Annabrock-Weingut noch hergibt. Es sind genau diese drei Reihen Reben auf einer ehemaligen Bahnstrecke, die mich so begeistern. In der Nase blumig, mit einem Mix aus Nektarinen und Vanille. Am Gaumen wiederum herzhaft und würzig. Ein Wein, der gerade dazu einlädt, dass er zum Experimentieren verwendet wird. Perfekt für mich, denn in meiner Küche folge ich nur meinen eigenen Regeln.

Versprecht mir, im Weinladen euers Vertrauens nach einer Flasche aus Neuseeland zu fragen. Es lohnt sich.

copyright: schnittstelle berlin / Marco Jentsch
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